DaFabula

Zuviel

Ein Abend zu zweit. Endlich. Nach allem, was war – nur Nähe, Ruhe, Vertrautheit. Wir wollen geniessen, nicht kämpfen. Doch aus dem Nichts trifft uns ein Wort, eine Geste, ein Schlag. Ohne Grund. Ohne Vorwarnung. Wie reagieren wir, wenn uns das Liebste erschüttert wird? Ziehen wir uns zurück – oder wachsen wir über uns hinaus?

Vier Mal

Manchmal ruht etwas in uns – tief, still, unvergessen. Etwas, das gehört werden will. Ein Gefühl, eine Erinnerung, vielleicht Liebe. Und dann steht es plötzlich wieder vor uns. Mitten im geordneten Leben, das doch so gut zu funktionieren schien. Was tun, wenn das Herz flüstert, aber die Verantwortung laut ruft? Diese Entscheidung kann einem niemand abnehmen.

Und ich bin glücklich

Ich träume und weiss doch: Etwas Schreckliches ist geschehen. Die Erinnerung kehrt zurück. Ein Unfall. Panik. Der intensive Wunsch aufzuwachen. Doch ich bin gefangen. Unsichtbar. Lautlos. Was ist mit mir?

Sternenstaub

In jedem von uns tickt eine innere Uhr. Wann sie stehen bleibt, wissen wir nie. Und was geschieht dann? Wohin führt der letzte Schritt – ins Nichts, ins Licht, in etwas ganz Anderes? So viele Gedanken, so viele Glaubensbilder, wie es Menschen gibt. Doch eines eint sie alle: Gewissheit gibt es nicht. Nur Fragen. Und vielleicht eine letzte Wahl.

Peter

Nicht alle möchten im Rampenlicht stehen. Manche Menschen lieben die Stille, sind zurückhaltend, beinahe unsichtbar. Für sie ist es kein Makel, sondern eine willkommene Rückzugsmöglichkeit. Doch in Gruppen, bei der Arbeit oder festlichen Anlässen wie dem Firmen Weihnachtsessen kann diese stille Stärke leicht übersehen oder sogar bewusst blossgestellt werden. Was geschieht, wenn eine solche Person plötzlich reagiert? Heftig und vielleicht für alle unerwartet.

Mein Freund, der Dichter

Was, wenn Worte und Gedichte unserem Tun eine Bedeutung geben? Wenn sie Trost spenden, Antworten flüstern – gerade dann, wenn wir sie am wenigsten erwarten? Lauschen wir ihnen, lassen wir sie zu oder drängen wir sie zurück in die Schranken des Rationalen? Sprache kann mehr sein als Mittel zum Zweck. Sie hat Geschichten geprägt, Entscheidungen beeinflusst, Seelen berührt. Wörter, Sätze, Gedichte – sie formen uns, lassen uns wachsen. Vielleicht sogar verändern.

Marco

Wie eine Feder über das Eis gleiten. Mit den Kufen schwungvoll Kurven in die spiegelglatte Fläche ritzen und dabei kleine Wolken aus glitzernden Eiskristallen aufwirbeln. Ein Lächeln auf dem Gesicht. In unserer Vorstellung bewegen wir uns elegant, frei, schwerelos. Doch die Wirklichkeit ist oft weniger gnädig mit uns. Wackelige Knie, fehlende Übung, ein hochkonzentriertes und ziemlich ängstliches Gesicht. Und dann taucht auch noch ER auf…

Zurück

Es gibt Flüsse am Himmel und Wasser in der Luft. Auch wir bestehen zu über 60 % aus diesem geheimnisvollen Stoff mit seinen wundersamen Eigenschaften. Eingebettet in einen ewigen Kreislauf ist Wasser für uns überlebenswichtig – und doch schenken wir ihm selten die Aufmerksamkeit, die es verdient. Zeit, das zu ändern. Tauchen wir ein.