Das Leben – mein Leben welch seltsames Ding
wie Farben im Herbst sich erheben
mal flammend, mal ermattend – wo liegt da der Sinn?
und wo sind die Grenzen zu legen?
Heimatlos an heimatlichen Gestaden
treib’ ich langsam vorbei
möcht nicht klagen, nicht verzagen,
doch was ich hör’ ist mein lautloser Schrei
Ich fühl’ mich allein
der Welt und mir fremd
mein Herz nicht aus Stein
doch seltsam beklemmt
Aufbruch und Antrieb!
vertraut mir und klar,
doch seit es mich forttrieb
ist nichts mehr wie’s war